Abhängigkeit

Eine Abhängigkeit von Medikamenten kann sich in jedem Alter entwickeln. Voraussetzung dafür ist, dass die gefährliche Substanz einmal vom Arzt verschrieben worden ist. Meist erkennt dieser, wenn sich eine Abhängigkeit vermittelt, und kann eingreifen – wird das Medikament jedoch unkontrolliert eingenommen, entwickelt sich die Sucht unbemerkt und kann nicht behandelt werden. Über das Ausland können Abhängige auch an verschreibungspflichtige Stoffe kommen und diese unbemerkt weiterkonsumieren. In eine Medikamentabhängigkeit kann jeder Mensch aus allen gesellschaftlichen Schichten gelangen, der medizinische Behandlung brauchte.

In die Kritik geraten sind nicht zuletzt auch die Werbung und gesellschaftliche Klischeevorstellungen. Alkoholwerbungen malen häufig ein Bild der Freiheit und des unbeschwerten Lebens – einem Ideal, das jeden Menschen anspricht. Ebenso gestaltet es sich mit Zigarettenwerbungen. Im tristen Alltag erinnern sich Menschen an die entsprechende Werbung und greifen aus Probierlust zu Alkohol oder Zigaretten, wovon sie schnell abhängig werden. Einfluss auf die Entwicklung einer Drogensucht nehmen aber auch Klischeevorstellungen – beispielsweise die des kaffeetrinkenden Informatikers. Auch Koffein ist eine Droge, die häufig mit anderen Substanzen vermischt zur Abhängigkeit und zu langfristigen Schäden führen kann.


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