Drogensucht

Die Drogenberatung als Methode zur Vorbeugung

Eine wirksame Vorbeugung kann nur geleistet werden, in dem bereits Kinder und Jugendliche über die Wirkung von Drogen aufgeklärt werden. Dazu ist eine umfassende Drogenberatung nötig, die früh erfolgen sollte – denn auch junge Kinder geraten in der heutigen Zeit problemlos an alle möglichen Drogen und wissen sehr wohl um ihre Existenz.

Bereits in der Schule muss Aufklärungsarbeit geleistet werden. Dies wird seit Jahren schon flächendeckend per Lehrplan durchgesetzt. In Fächern wie Religion oder Ethik werden die verschiedenen Ansichten der Jugendlichen rund um das Thema Drogen diskutiert. Dies kann für die jungen Menschen eine Möglichkeit darstellen, ihre eigenen Erfahrungen einzubringen oder Fragen zu stellen. Der Chemieunterricht sowie in Biologie kann bei ausreichend fortgeschrittenem Stadium dazu dienen, die genaue Wirkungsweise und die Folgen des Drogenkonsums darzustellen und den jungen Menschen das Ausmaß des Schadens verständlich zu machen. Im Deutschunterricht können sie sich beim Erlernen verschiedener Aufsatzformen darüber aufklären lassen und eine eigene Position zu dem Thema herausarbeiten. Fremdsprachenfächer wie Englisch oder Französisch eignen sich dazu, Diskussionen rund um das Thema Drogen in der anderen Sprache zu üben und auch dabei Fragen loszuwerden.

Verschiedene Vereine und Zentralen haben sich zusätzlich dem Ziel der Drogenberatung verschrieben. Dorthin können sich sowohl Jugendliche als auch Erwachsene mit allen Fragen rund um das Thema Drogen wenden.
Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung lanciert immer wieder Projekte im Internet, beispielsweise www.drugcom.de. Auf diese Weise können sich Menschen bequem von zu Hause aus über das Thema Drogen informieren. Für Menschen, die bereits abhängig sind, stellt dies eine geeignete Möglichkeit dar, sich anonym und ohne Verpflichtungen zu informieren – damit begeben sie sich schon auf den Weg der Besserung. Andere Vereine, beispielsweise die Jugendberatung und Jugendhilfe e.V., stellt ebenfalls viele verschiedene Möglichkeiten zur Beratung zur Verfügung.

Persönliche Beratung erhält man beispielsweise bei pro familia. In den meisten Städten gibt es Standorte, die Interessierte oder Drogenabhängige aufsuchen können, um sich über das Thema und die Möglichkeiten zur Bekämpfung und Überwindung der Sucht zu informieren. Die Beratung kann aber auch durch den Arzt des Vertrauens erfolgen.


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