Symptome der Drogenabhängigkeit


Die Drogensucht wird in der Klassifikation nach ICD-10, dem international gültigen Standard zur Benennung von Krankheiten, als Abhängigkeitssyndrom bezeichnet. Dabei handelt es sich um einen Komplex aus verhaltenspsychologischen, kognitiven und körperlichen Merkmalen, anhand derer die Abhängigkeit des Drogensüchtigen zu erkennen ist. Diese entwickeln sich nach Einnahme psychoaktiver Substanzen, zu denen Drogen aller Art gerechnet werden.

Zunächst zeichnet sich ein Drogenabhängiger dadurch aus, dass er die Substanz wiederholt einnimmt. Jemand, der die Droge zum ersten Mal ausprobiert und sie danach nicht wieder einsetzt, gilt demnach noch nicht als drogenabhängig. Anders sieht es jedoch bei Personen aus, die regelmäßig Drogen einnehmen, bei denen es sich nicht um dieselbe Substanz handelt. Wichtig ist in diesem Zusammenhang lediglich der regelmäßige Konsum einer psychoaktiver Substanz.

Die zweite Stufe äußert sich darin, dass der Betroffene die Einnahme nicht mehr kontrollieren kann. Er ist außerstande, sich vom Konsum verschiedener Drogen abzuhalten, es scheint ihm nach außen hin an Willenskraft zu mangeln. Auch kann er nicht kontrollieren, wann das Bedürfnis nach der Droge entsteht.

In der dritten Phase beginnt der Drogensüchtige, seine sozialen, gesellschaftlichen Pflichten zu missachten und seine bisherigen Hobbys und Bekanntschaften zu vernachlässigen. Die Ursache seines Verhaltens sind körperliche Entzugserscheinungen, die dann auftreten, wenn er nicht seiner Drogensucht nachgehen kann. Erkennbar ist die dritte Stufe daran, dass der Drogensüchtige nicht mehr regelmäßig auf der Arbeit erscheint. Unter der Sucht leiden können aber auch Freundschaften, die Partnerschaft oder Hobbys, denen er für lange Zeit nachgegangen ist und jetzt kein Interesse mehr dafür aufbringen kann.


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