Ursachen der Drogensucht
Der
Grundstein für eine spätere Abhängigkeit von
Drogen wird oft schon im Elternhaus gelegt. Eltern, die gerne und viel
Alkohol trinken, vermitteln ihren Kindern, dass dies normales Verhalten
sei. Durch ihre Vorbildfunktion, die stark mit dem Unterbewusstsein des
Kindes zu tun hat, sind die Kinder solcher Menschen anfälliger
dafür, später selbst zum Alkohol zu greifen. Dasselbe
gilt auch für die Kinder von Eltern, die abhängig von
anderen Drogen wie Heroin oder Kokain sind.
Auch das wird zum Bestandteil des Weltbildes solcher junger Menschen und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass sie selbst eines Tages abhängig werden.
Beeinflussen lassen sich junge Menschen aber auch durch ihre Freunde. Die Clique und der soziale Zusammenhalt unter Gleichaltrigen ist ihnen wichtig, da gerade in jungen Jahren Freundschaften schnell wieder auseinandergehen können und schwer aufzubauen sind. Auf diese Weise entsteht Gruppenzwang, der junge Menschen dazu verleitet, sich in die Gruppe einzugliedern, indem sie gleiches Verhalten zeigen. Wenn dazu gehört, wie die anderen Mitglieder der Clique Drogen zu konsumieren, wird dies häufig in Kauf genommen. Jugendliche haben viele Möglichkeiten, ohne große Probleme an Drogen zu kommen. Sie wissen alle, dass es per Gesetz verboten ist, doch das verleiht dem Ganzen gerade in der Pubertät einen zusätzlichen Kick.
Wenn Sie dann wegen diesem Alkohol oder Drogenmissbrauch später Ihren
Führerschein abgeben mussten, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass eine MPU
angeordnet wird, bevor sie Ihre Fahrerlaubnis wieder bekommen. Eine MPU ist eine
Medizinisch-Psychologische Untersuchung, die Ihre Fahrtauglichkeit prüfen soll.
Ebenso kann das geschehen, wenn Sie zu viele Punkte in Flensburg gesammelt
haben.
Nun werden Sie Hilfe brauchen! Diese können Sie auch bekommen, denn im Internet finden Sie viele Adressen, die eine MPU-Vorbereitung durchführen. Es ist entscheidend eine verkehrspsychologische Schulung nachzuweisen, damit Sie den MPU-Test bestehen und das Gutachten positiv ausfällt. Sie müssen bei der MPU einfach nachweisen, dass Sie charakterlich geeignet sind ein Fahrzeug zu führen, es geht hier nicht um die Überprüfung Ihrer Fahrkünste.
Machen Sie sich keine Sorgen, Sie müssen sich nur mit Ihrem Fehlverhalten auseinandersetzen und Ihr Verhalten ändern. Dies müssen Sie bei Medizinisch-Psychologischen Untersuchung darstellen und wenn sie die passende Gesprächsargumentation geübt haben, dann wird es Ihnen auch gelingen den Psychologen zu überzeugen.
Der Erfolg der MPU hängt aber letzten Endes ganz allein von Ihnen ab. Aber ohne eine gute Vorbereitung wird es sehr schwierig werden die MPU sicher zu bestehen. Sie müssen eine Gesprächsstrategie parat haben und die „richtigen“ Antworten auf häufig gestellte Fragen sollten Sie ebenfalls kennen. Auch ist es hilfreich, wenn Sie die Formulare schon im Vorfeld kennen und eine Ahnung haben, welche Tests eventuell anstehen. Die MPU beginnt immer mit dem Ausfüllen eines Fragebogens, dieser soll eventuelle gesundheitliche Probleme klären. Danach kommen Leistungstests, hier geht es um Reaktionsvermögen, Genauigkeit und Konzentration. Ein Arzt führt nun eine Untersuchung durch, hierbei soll Ihr Umgang mit Alkohol oder Drogen geklärt werden. Am ende folgt dann das psychologische Untersuchungsgespräch. Auf dieses Gespräch sollten Sie wirklich gut vorbereitet sein und auf keinen Fall sollten Sie lügen, der Psychologe merkt es sofort.
Ihre Eignung zum Führen eines Fahrzeuges wird bei der MPU von Psychologen objektiv bewertet und in einem Gutachten festgehalten. Dieses Gutachten ist dann entscheidend, ob sie Ihre Fahrerlaubnis wiedererlangen können oder nicht! Also nehmen Sie die MPU nicht auf die leichte Schulter, Sie brauchen ein positives Gutachten, wenn Sie jemals wieder Auto fahren wollen.
Auch die Kosten für die MPU sind nicht unerheblich, so wäre es gut, wenn Sie gleich bei der ersten Begutachtung ein positives Ergebnis erreichen würden. Informieren Sie sich, der TÜV führt kostenlose Informationsveranstaltungen zur MPU durch.
